Biodesign und eine besondere Haltung

Von 1988 bis 1995 arbeitete ich als junger Designer für das Colani Design Center Bern an Brillenkollektionen und verantwortete in dieser Zeit sämtliche Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen für den D/A/CH-Raum. Dazu gehörten unter anderem Messeauftritte auf der optica in Köln sowie die Konzeption und Umsetzung einer Wanderausstellung, die erstmals im Kunstmuseum Düsseldorf gezeigt wurde.

Neben den Brillenkollektionen entstanden in dieser Zeit auch Möbel, Objekte und eine eigene Gesichtsschmuck-Kollektion, die als Innovation an der Schnittstelle von Schmuck- und Brillendesign große Aufmerksamkeit erregte. Sie stellte klassische Kategorien infrage, verband Funktion, Ausdruck und Inszenierung neu miteinander und sorgte in der Branche für Furore. Als besonderes Highlight wurde diese Arbeit 1995 mit dem Red Dot Award für Innovation ausgezeichnet.

Die Zusammenarbeit mit Luigi Colani und die intensive Auseinandersetzung mit seiner Bio-Design-Philosophie haben mein Verständnis von Gestaltung nachhaltig geprägt. Ebenso prägend war seine Art zu skizzieren: auf schwarzem Karton, aus dem Dunkel ins Licht. Dieses Prinzip begleitet mich bis heute — nicht nur als gestalterische Technik, sondern als Haltung. Gestaltung beginnt für mich nicht an der Oberfläche, sondern im Unsichtbaren: bei der Idee, der Funktion, der Wirkung und dem Ziel.

Die Zusammenarbeit mit Luigi Colani und die intensive Auseinandersetzung mit seiner Bio-Design-Philosophie haben mein Verständnis von Gestaltung nachhaltig geprägt. Ebenso prägend war seine Art zu skizzieren: auf schwarzem Karton, aus dem Dunkel ins Licht. Dieses Prinzip begleitet mich bis heute — nicht nur als gestalterische Technik, sondern als Haltung. Gestaltung beginnt für mich nicht an der Oberfläche, sondern im Unsichtbaren: bei der Idee, der Funktion, der Wirkung und dem Ziel.

In der Verbindung von Produkt, Körper, Marke und Raum wurde für mich früh sichtbar, dass Design weit über Formgebung hinausgeht. Design schafft Systeme, Erlebnisse und Bedeutungen. Es denkt nicht vom Objekt allein aus, sondern vom Menschen, vom Kontext und von der Wirkung, die am Ende entstehen soll. Genau daraus speist sich bis heute meine Überzeugung: Design führt — und Design denkt vom Ende aus.

  • "What I love most is the flexibility. I can go at my own pace, revisit lessons, and keep learning whenever it works for me."

    Former Customer

  • "Even as a total beginner, I never felt lost. The step-by-step structure and encouragement along the way made all the difference."

    Former Customer

  • "This has been such a worthwhile investment in myself."

    Former Customer